Die Behandlung von Kindern ist ein wesentliches Teilgebiet der Ergotherapie und entlehnt sich damit grundlegendes Wissen aus der Entwicklungspsychologie (vgl. Affolter, Ayres, Frostig usw.).

 

Ergotherapie kann bei allen Kindern und Jugendlichen indiziert sein, deren Entwicklung zu selbständigen, handlungsfähigen Erwachsenen eingeschränkt bzw. behindert ist, z.B. durch:

 

  • Störungen des Bewegungsablaufs infolge hirnorganischer Schädigungen (spastische Lähmungen, Anfallsleiden, Hydrocephalus, Spina bifida, Muskeldystrophien etc.)
  • Störungen der sensomotorischen Entwicklung und der damit verbundenen Beeinträchtigung der kognitiven Prozesse
  • Störungen der Wahrnehmungsfähigkeit und –verarbeitung
  • Ausfallerscheinungen bzw. Verzögerungen in der Sozialentwicklung, der Beziehungsbildung und Kommunikationsfähigkeit
  • Psychischen Erkrankungen, z.B. Verhaltensstörungen, ADHS, frühkindlicher Autismus, Essstörungen
  • Sinnesbehinderungen, z.B. Taubheit, Blindheit

 

 

 

Liebe Eltern, Erziehungsberechtigte und alle, die Interesse an der Entwicklung unserer Kinder haben!

 

 

 

Ein Schwerpunkt in unserer Ergotherapiepraxis sind Kinder und Jugendliche:

 

Kinder und Jugendliche mit Entwicklungsverzögerungen, mit ADS- Syndrom, mit Konzentrationsstörungen, mit Aufmerksamkeitsstörungen, mit motorischen Störungen, mit Koordinationsstörungen und vieles mehr

 

Ich selber war, vor meiner Umschulung zur Ergotherapeutin, 17 Jahre im Schuldienst als Erzieherin und Lehrerin tätig und kenne somit oft den "Leidensweg" der Eltern oder Erziehungsberechtigter.

 

 

 

Durch entsprechende Fortbildungen haben wir verschiedene Test`s kennengelernt, die den Kindern, Jugendlichen und Eltern helfen sollen, Klarheiten zu bekommen, warum ist mein Kind so und was könnte Ihm helfen, den gewachsenen Anforderungen der Gesellschaft unf Schule zu meistern. Natürlich können wir keine Diagnosen stellen, die stellt natürlich der entsprechende Arzt. Wir können aber unsere Therapie entsprechend intensivieren und möglichst genau auf die Ursachen eingehen.

 

 

 

Hier möchte ich Ihnen nun einige dieser Test`s vorstellen:

 

 

 

MOT 4-6 Jahre

 

Ziel:

 

  • Frühzeitliche Erkennung von motorischen Defiziten
  • Genauere Definition der Defizite
  • Erfassen des motorischen Entwicklungsstandes
  • Einordnung der individuellen Leistungen des Kindes innerhalb einer vergleichbaren Gruppe
  • Nachweis der Förderbedürftigkeit
  • Überprüfung der Effektivität von Therapiemaßnahmen

 

MZT (Mann- Zeichen- Test)

 

Das Verfahren ist für Kinder von 3- 14 Jahren geeignet, um erste Aussagen zu treffen und Aspekte der Wahrnehmungsentwicklung eines Kindes zu bestimmen.

 

DTVP-2 (Developmental Test of Visual Perception)

 

Entwicklungstest der visuellen Wahrnehmung für Kinder von 4- 10 Jahren

 

Feststellung des Entwicklungsstandes der visuellen Wahrnehmung in folgenden Bereichen:

 

  • Auge- Hand- Koordination
  • Lage im Raum
  • Nachzeichnen
  • Figur- Grund- Differenzierung
  • Räumliche Beziehung
  • Gestaltschließen
  • Visuo- motorische Geschwindigkeit
  • Formkonstanz

 

 

 

d2- Test (Aufmerksamkeits- Belastungs- Test)

 

Einzel- oder Gruppentest für Kinder und Erwachsene von 9,0- 60,0 Jahren

 

Drei Verhaltenskomponente werden mit d2- Test beurteilt:

 

  • Quantität bzw. Tempoleistung
  • Qualität bzw. Güte, Sorgfalt und Genauigkeit
  • Konstanz bzw. zeitlicher Verlauf der Leistung im Hinblick auf Anfangserregung, Ermüdung etc.

 

 

 

DAT als Arbeitsprobe

 

Der Test wird dabei Hypothesengeleitet eingesetzt, um:

 

  • die Verfügbarkeit von Basisfertigkeiten festzustellen
  • das strategische Verhalten zu ermitteln
  • das Aufmerksamkeitsverhalten festzustellen

 

 

 

KHV- KV (Konzentrations- Handlungsverfahren für Vorschulkinder)

 

Die Konzentrationsfähigkeit eines Vorschulkindes (3,0- 6,11 Jahre) stellt das Lernen im Allgemeinen und das zukünftige Erbringen schulischer Leistungen im Spezifischer dar.

 

Ziel:

 

Kindgemäße Sortierverfahren, das die Parameter Fehler und Arbeitstempo erfasst, ermöglichen Aussagen zum Stand konzentrativer Fähigkeiten und stellt gleichzeitig ein wertiges Verfahren zur Beobachtung der Verhaltensregulation bei fremdbestimmter Tätigkeit dar.

 

 

 

TPK (Testreihe zur Prüfung der Konzentrationsfähigkeit)

 

Erfassung der aufzubringenden Konzentration bei Tätigkeiten des Schulalltags 2.- 6. Klasse

 

Drei Leistungsvariablen bezüglich der Konzentration werden mit TPK gemessen.

 

  • Quantität = Leistungsmenge
  • Qualität = Leistungsgüte
  • Konstanz =zeitlicher Verlauf der Leistung

 

Die Ergebnisse der Einzelstests werden zu einem Gesamtkonzentrationswert (KW) zusammengefasst.

 

 

 

Stolperwörter- Lesetest (Stolle)

 

Der Stolperwörter- Lesetest ist ein Leise- Lesetest, der für Grundschulkinder konzipiert wurde. Er misst neben Lesegeschwindigkeit und -genauigkeit (Lesefertigkeit) auch das sinnerfassende Lesen (Lesefähigkeit).

 

 

 

Die Test werden bei uns von allen Mitarbeiterinnen durchgeführt und ausgewertet. Bei internen und externen Fortbildungen sind wir stets auf dem neuesten Stand.

 

Fragen zur Durchführung usw.? Rufen Sie uns an oder kommen Sie in unsere ergo-physioTherapiePraxis in Hennigsdorf Postplatz 3a (gleich am Bahnhof).

 

 

 

Ihr Ergoteam

 

Erkrankungen wie z.B.:

 

  • Zustand nach Schlaganfall (Hemiparese, Ataxie, Neglegt, Apraxie, usw.)
  • ALS
  • Schädel- Hirn-Verletzungen
  • Multiple Sklerose
  • Morbus Parkinson
  • Muskeldystrophie
  • Hirntumor
  • Korea- Hantington
  • u.s.w.

 

Die ergotherapeutische Behandlung in diesem Fachbereich beinhaltet z.B.:

 

  • Hemmung und Abbau krankhafter Haltungs- und Bewegungsmuster und Erlernen/ Üben normaler Bewegungen
  • Verbesserung der Verarbeitung von Sinnesreizen im sinne einer Normalisierung der Reizempfindung, einer Filterung und Bewertung der empfundenen Reize, einer Normalisierung der Geschwindigkeit der Reizverarbeitung und der Normalisierung der Reizverarbeitung bis zu einer zweckmäßigen motorischen Antwort
  • Sensorische Integration- Wahrnehmungstraining der Sinne
  • Behandlung von Störungen der Grob- und Feinbewegungen
  • Verbesserungen von Gleichgewichtsempfinden und der Gleichgewichtsreaktion
  • Verbesserung von neuropsychologischen Defiziten und Einschränkungen der geistigen Fähigkeiten wie Aufmerksamkeit, Konzentration, Merkfähigkeit, Gedächtnis oder Lese- Sinn- Verständnis, das Erkennen von Gegenständen oder das Erfassen von Räumen, Zeit und Personen
  • Erlernen von Ersatzfunktionen
  • Entwicklung und Verbesserung der Fähigkeiten unter anderem in den Bereichen der Gefühlssteuerung, der Affekte oder der Kommunikation
  • Training von Alltagsaktivitäten im Hinblick auf die persönliche, häusliche und berufliche Selbständigkeit
  • Beratung bezüglich geeigneter Hilfsmittel und Änderungen im häuslichen und beruflichen Umfeld, eventuell Anpassung von Hilfsmitteln

 

  • Manuelle Therapie der oberen Extremitäten Anwendung: z.B. Frakturen, Schlaganfall, Sehnenrupturen, Luxationen, künstliche Fingergelenke, M. Sudeck, Erkrankungen rheumatischer Art, Verbrennungen, Narbenbehandlung
  • Handfortbildung- Grund- und Aufbaukurs Anwendung: wie Manuelle Therapie
  • Bobath, PNF Anwendung: Schlaganfall, M. Parkinson, Multiple Sklerose, Querschnittlähmung, Schädel- Hirn- Verletzung, Hirntumore, Locked-in-Syndrom, Wachkoma, ALS
  • Kinder und Jugendliche mit AD(H)S, SI-Störung, Entwicklungsverzögerungen

 

Spezialgebiete

 

  • Spezielle Handtherapie
  • Chirurgie
  • Neurologie
  • Pädiatrie
  • ADHS- Therapie
  • Geriatrie
  • Traumatologie
  • Psychiatrie

 

Für unser Team ist es selbstverständlich, sich ständig fortzubilden und somit auf dem neuesten Stand von ergotherapeutischen Behandlungsmethoden zu sein. Unsere Fortbildungen beinhalten meistens mehrere Module mit entsprechenden zeitlichen Abständen, um das Gelernte anzuwenden und zu festigen. Die Ausbildung zur/m Ergotherapeutin/en gibt uns eine gute Grundlage für unser Tätigkeitsfeld. Da wir aber ein sehr breites Spektrum abdecken können, ist es unerlässlich, in guten Fortbildungsveranstaltungen das nötige Fachwissen zu vertiefen bzw. zu erwerben. Wichtig ist auch die entsprechende Berufserfahrung bzw. Mitarbeiter, die Berufsanfänger einarbeiten können und in denen man immer einen kompetenten Ansprechpartner bei aufkommenden Fragen oder Problemen hat.

  • ergotherapeutische Befunderhebung
  • sensomotorisch - perzeptive Behandlung
  • motorisch - funktionelle Behandlung
  • psychisch - funktionelle Behandlung
  • Hirnleistungstraining
  • Therapie bei Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS)
  • Therapie bei Entwicklungsverzögerung
  • Selbsthilfetraining
  • thermische Anwendungen
  • Behandlung der psychosozialen Kompetenz
  • Hausbesuch und -behandlung
  • Hilfsmittelberatung

Behandelt wird z.B. nach den Konzepten (der):

  • Bobath - Therapie
  • PNF (propriozeptive - neuromuskulare Fascilitation)
  • sensorische Intergrationstherapie
  • Gelenkmobilisation - Manuelle Therapie


Haben Sie Fragen, rufen Sie bei uns an.
Wir helfen Ihnen gern weiter.

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